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Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

hier sind wir wieder. Im Home Office. Wie ich schon im Frühjahr geschrieben habe, alles ein alter Hut für mich… Seit 20 Jahren als Sysadmin selbstständig, immer von Zuhause aus gearbeitet, mit schönem Büro im eigenen Bauernhof mit Hifi Anlage, Küche nebenan und immer Kaffee und Obst.

Der Unterschied zum Frühjahr?

Jetzt sind wir alle Profis. Die Nachfrage nach Video Konferenzen und Chat Systemen, nach Cloud Lösungen und kollaborativen Tools ist enorm. Und wir alle haben damit umgehen gelernt. Es ist normal, sich nach dem 3 Telefonat auch einmal im Video Chatroom zu treffen. Man will sich ja kennen lernen, das Gegenüber besser einschätzen können und auch die Neugierde befriedigen.

Die Datenschutz Diskussionen sind auch ausserhalb der IT- und Datenschützer Bubble aufgeflammt. Erwartungsgemäß mit viel „is mir wurscht“, aber durchaus auch mit Verständnis. Lehrer/innen, Eltern, IT, Geschäftsleitung überall hat sich jemand gefunden der „das“ nicht auf die leichte Schulter nimmt. Es geht um Politik, um technisches Verständnis, um das Verständnis, dass „Daten“ nichts Abstraktes sind, sondern dass aus dem Sammeln und Auswerten eben dieser konkrete Auswirkungen auf unser Leben abgeleitet werden. Das kann personalisierte Werbung sein, aber genauso gut die Frage beantworten, ob wir für eine Versicherung oder Bank ein lohnenswerter Kunde, eine lohenenswerte Kundin sind. Ob ausländische Geheimdienste dann auch noch Zugriff bekommen (per Gesetz verpflichtend) ist dann für Unternehmen eine Frage die leider in IT Abteilungen zu selten gestellt wird. Denn wer glaubt Wirtschaftsspionage ist nicht das Geschäft von Geheimdiensten hat auch noch nie etwas von Edward Snowden gehört.

Der Sinn der langen Rede? Wir bei proserver1.at setzen seit 20 Jahren auf Open Source Software. Das bedeutet nämlich nicht nur, dass die Software von kompletenten Auditoren auf Sicherheitslücken und konzeptionelle Fehler untersucht werden kann, es bedeutet immer auch die Vermeidung eines „vendor locks“.

Was versteht man darunter?

Unter einem vendor lock versteht man die Situation, in der man sich „mit Haut und Haaren“ einem bestimmten Hersteller oder Anbieter verschrieben hat und entweder gar nicht oder nur mit sehr großem (finanziellem) Aufwand von ihm weg kommt. Vor allem bei Tools auf die man langfristig zurück greifen muss, wie Ticket-Systems, Projekt Management Software aber auch Chat Software in der Gesrpächsprotokolle und „Sitzungen“ mitgeschrieben wurden ist der Wegfall ein Problem. Ausserdem verliert man beim Systemwechsel erlerntes Knowhow und die gewohnten Strukturen und Abläufe. Durch Nutzung von offenen Systemen und offenen Standards (ja, auch Word-Dokumente und Excel-Sheets sind ein potentieller vendor-lock) kann man dies großteils verhindern.

Wir bieten eine große Bandbreite an Tools und Services an, die Ihnen das Arbeiten über Internet und in verteilten Büros erleichtern. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie dazu beraten dürfen:

  • Virtuelle Telefonanlagen im Rechenzentrum Oberösterreich
  • Nextcloud – verteiltes Arbeiten und kommunizieren in neuer Form (Datenaustausch, Videokonferenz, Online-Office, Kalender, Kontakte, Projektmanagement)
  • Jitsi – Open Source Videokonferenzen im Rechenzentrum Oberösterreich
  • Matrix – Ende zu Ende verschlüsselte Gruppenchat
  • Mattermost – die Slack-Alternative, Gruppenchat mit vielen Integrationen
  • Virtuelle Linux Desktops (auch mit Windows nutzbar)
  • VPN Terminierung im Rechenzentrum Oberösterreich
  • einfache Online Shops mit unserem Partner zacweb.net

Wir hoffen Sie und Ihre Liebsten bleiben gesund und der Blues hält sich in Grenzen,

liebe Grüße aus dem Almtal

Peter Vratny